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Traum erfüllt: VHS-Workshop zum Biografischen Schreiben mit Coachingimpulsen

Ich kann mich noch genau erinnern, wie wir in meiner Coachingausbildung den Ressourcenbaum gemalt haben. Ich hatte eine erfahrene Partnerin, die mich anleitete meine Wurzeln, d.h. alle meine Ausbildungen zu notieren, in den Stamm kam meine Idee, wen ich coachen will und in die Krone alle möglichen Spezialisierungen, die ich in diesem Bereich vornehmen könnte.

 

Und sie fragte mich, was ich denn glaube, was das Besondere an meinem Coaching sein könnte? Und ich hatte sofort die Idee, mein Hobby, das kreative und das biografische Schreiben mit dem Coaching zu verbinden. 

 

"Biografisches Schreiben mit Coachingimpulsen" heißt nun mein neuer Workshop, den ich an der VHS Düsseldorf platzieren konnte und damit ist irgendwie ein Traum von mir in Erfüllung gegangen. Natürlich hätte ich gerne die Menschen, die sich dafür interessieren "in echt" kennengelernt, will heißen in Präsenz. Aber das ist ja aktuell aufgrund der Coronalage nicht möglich. Also habe ich mich dazu entschieden, all das, was ich im Videokonferenzunterricht mit meinen Schüler/innen und in den Fortbildungen der Bezirksregierung schon gelernt habe, auch noch mit einzubringen und ein Online-Seminar zu veranstalten. 

 

Was erwartet die Menschen, die sich dafür interessieren?

 

Ich verwende in diesem ersten Seminar das Coachingtool "Lebensaktienkurs" als Ausgangspunkt. Aus den Höhen und Tiefen des eigenen Lebens lassen sich viele Geschichten ableiten. Manche Geschichten sind schön und zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht, wenn wir an sie denken. Diese sollten wir ausgiebig auskosten. Manche Geschichten sind ärgerlich, schmerzhaft, unbefriedigend. Hier können wir versuchen einen anderen Blick darauf zu werfen, eine andere Perspektive einzunehmen.  Und so können wir, aus unserer Vergangenheit heraus vielleicht manche Dinge im aktuellen Leben besser verstehen oder auch Entscheidungen für die Zukunft treffen. Weil wir sehen, was uns in der Vergangenheit Freude gemacht hat. Und was uns Kummer gemacht hat. 

 

Ich halte es mit 

Søren Kierkegaard, der sagte: Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es vorwärts. 

 

Was sollten die Teilnehmer/innen mitbringen?

 

Die Lust am Schreiben (Talent ist keineswegs Voraussetzung und außerdem etwas sehr Subjektives). Interesse auf den Blick in die eigene Lebensgeschichte, vielleicht Spaß am Austausch und die Bereitschaft neue Methoden auszuprobieren. Ob Sie digital schreiben wollen oder analog, d.h. mit Stift und Papier, ist alleine Ihre Wahl. Im analogen Fall empfehle ich einzelne Blätter, die Sie später in beliebiger Reihenfolge sortieren und noch ergänzen können. Im digitalen Fall würde ich für jede Geschichte eine neue Datei öffnen und die Datei unter dem Datum speichern, das zu dem Ereignis gehört (z.B. 1966_07_02_Geburt). Dann ordnen sich die Dateien schön an in Ihrem Dateiverzeichnis.

 

Vielleicht sehen wir uns ja am 13.03.2021/20.03.2021? Ich würde mich freuen.

 

Herzliche Grüße

Ihre Ute Matthias

 

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